die spielkameraden

Gemeinsam mit einem Spielkameraden und zwei weiteren Mitstreitern hat sich inzwischen eine regelmäßige Dienstagsrunde via TTS etabliert. So kam es auch gestern wieder zu massiven Truppenbewegungen und Scharmützeln im Wald (ja, es wurde wieder ROOT gespielt).

Gewählt wurde die Karte mit Gebirgen/Tunneln. Ich spielte die Katzen und hatte in einem BGG Forum gelesen, dass die Katzen eher linear punkten während die anderen Rassen in der zweiten Spielhälfte deutlich mehr Punkte generieren. Daher hatte ich mir fest vorgenommen, die beiden kleinen Scheisser (Vagabund und Waldlandallianz) gar nicht erst stark werden zu lassen und, mal unter uns: Im Wald (oder Gebirge) ist neben Katzen und Vögeln eh kein Platz mehr! Gesagt getan. Gleich in der ersten Runde gab ich dem Vagabunden, der gar nicht wusste, wie ihm geschah, eins auf die Mütze. Des Weiteren sorgte ich zu Spielbeginn für reichlich Rekrutierungsmöglichkeiten (drei pro Runde). In der dritten Runde zog ich dann die Dominanzkarte für Fuchslichtungen und plante, meine Präsenz auf diesen Lichtungen so auszubauen, dass es für einen Dominanzsieg reichen würde. Währenddessen breiteten sich die zwangsgestörten Vögel immer mehr aus. Ich sah auch keine Möglichkeit, ihr Dekret zu stören. Zudem musste ich mich, wie gesagt, ja auch noch um die beiden anderen Nervensägen kümmern. Besonders die Allianz mit ihrer unsäglichen „Sympathie“ ging mir dabei gehörig auf den Keks. Als die Allianz dann zur Spielmitte hin auch noch so dreist wurde, einen Stützpunkt auf MEINER Fuchslichtung zu errichten, musste ich ihr erstmal Manieren beibringen (der Stützpunkt wurde dann kleinlaut wieder abgebaut). Punktetechnisch war es ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. Schließlich war die Zeit gekommen, für meine Dominanzkarte….dachte ich jedenfalls. Einen Augenblick bevor ich meinen Plan in die Tat umsetzen konnte, spielte dieser größenwahnsinnige Vogel ebenfalls eine Dominanzkarte! Tolle Wurst! Als würden die beiden Kleinen nicht schon genug Unruhe verursachen. Durch schiere Truppenstärke verhinderte ich erstmal, dass die Vögel ihren Dominanzsieg ins Ziel brachten. Zwei Runden später lagen Katze, Vagabund und Allianz schon jenseits der zwanzig Punkte während die Vögel nur noch auf einen Dominanzsieg spekulieren konnten. Daher fasste ich mir endlich ein Herz und spielte ebenfalls meine Dominanzkarte aus….Stille im Discord…..zwei Dominanzkarten lagen auf dem Tisch…..Vagabund und Allianz in Schlagdistanz zum Punktesieg….Panik machte sich breit. Kurz flackerte Hoffnung bei der Allianz auf als sie eine Gegenstandskarte herstellen wollte, die drei Punkte gebracht hätte. Doch „leider“ gab es das entsprechende Gegenstandsplättchen nicht mehr, so dass die Karte wieder zurück auf die Hand der verzweifelten Allianz wanderte. Die Vögel hatten es als Königsmacher also in der Hand und griffen gemäß ihrem Dekret….den Vagabund an!….wieder Totenstille im Discord….Rückfrage vom Vagabund, ob sich die Vögel denn sicher seien und ob sie noch nicht gecheckt hätten, dass die Katze anschließend den Dominanzsieg davon tragen würde….Eiskalt prallten derartige Einwände an den Vögeln ab. Und ich feierte meinen ersten Dominanzsieg!

Die beiden Siepunktmarker der Vögel (blau) und Katzen (orange) wurden aufgrund der Dominanzkarten bereits entfernt. Der Allianz fehlte am Schluss nur noch ein Punkt zum Sieg (gründer Marker am rechten Bildrand)
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One thought on “Root – Spielbericht

  1. Basti

    2 Monaten ago

    Herrlich, wie der Vagabund geguckt hat (jedenfalls in meiner Vorstellung), als ich ihn angegriffen habe... man muss dazusagen, wenn mir dieses Manöver geglückt, wäre, hätte ich aber auch noch den Sieg der Katzen verhindern können... die Chancen standen mit diesem Angriff nicht sehr gut, aber der Vagabund hatte in der vorherigen Woche schon gewonnen :P

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