die spielkameraden

Die Spiel in Essen hat heute um 9.00 Uhr Ihre Tore für Besucher geöffnet. Die Spielkameraden Christian und Basti waren allerdings schon ab 8.30 Uhr Vor Ort und streiften durch die sich langsam füllenden Gänge. Zum einen um die Ruhe vor dem Sturm als Spiele Erklärer zu genießen, zum anderen um selber noch ein paar Spiele Probe zu spielen oder dass ein oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Zu allererst ging es zu Hunter & Cron, den Youtubern und Freunden der analogen Unterhaltung, um eine Ausgabe von Fiese Freunde, Fette Feten signieren zu lassen und einen kleinen Plausch zu halten. Dann ging es weiter, um in Ruhe Kickstarter Bestellungen mit Essen Pick up einzusammeln, so dass ein Prêt-À-Porter und knapp 2 Kilo Spielgeld den Weg in die Lootkisten fand.

Dann wurde Probe gespielt:

Escape Plan (Eagle Griffin Games): Eines der „einfacheren“ Spiele des Authors Vital Lacerda, von dem auch The Gallerist, On Mars und Kanban sind, also echten Schwergewichten. Die Spiele bestechen alle durch ihr hochwertiges Material, super Inlays und gut durchdachten Mechanismen, sind aber definitiv im Kennerspielbereich anzusiedeln.

Es wird in die Rollen von Bankräubern geschlüpft, die Ihre Beute in der ganzen Stadt verteilt haben und diese nun einsammeln müssen, da die Polizei dabei ist die Stadt abzuriegeln und sie hochzunehmen. Alle Spieler versuchen dabei durch Freunde, Hilfsmittel und Gefallen ihr Geld zu sichern und es rechtzeitig aus der Stadt zu schaffen. Der Spielplan entwickelt sich dabei nach und nach durch das auslegen von Statdplättchen, auf denen auch die Orte mit unserem Geld erst nach und nach ins Spiel gebracht werden. Auf diesen Plättchen werden auch Polizisten positioniert, denen man ausweichen muss, bzw. deren Auswirkungen (in Form von Schussverletzungen) man tunlichst negieren sollte. Erster Eindruck: Das Spiel trägt seinen Namen zu Recht, ich freue mich auf eine komplette Partie!

Mysthea (Tabula Games): Dieser Kickstarter lehnt sich an große Erfolge wie z. B. Blood Rage an, macht jedoch grundlegende Dinge anders. Obwohl es ein Area Control Spiel ist, spielt es sich durch eine sich verändernde Karte und einen Deckbuilding Mechanismus gänzlich anders. Das Spiel überzeugt mit tollen Miniaturen, schickem Artwork und schlüssigem Gameplay. Ich konnte nicht anders und habe mir ein Exemplar gesichert.

Escape the Dark Castle (Themeborn): Wurde mit dem Author gespielt und erinnert an die Solo Abenteuer aus den 80ern. Dabei wird aus einem großen Stapel ein Deck von 13 Karten gebildet, eine Start Karte und ein Endboss hinzugefügt. Jeder Spieler wählt sich dann einen Charakter und los geht es. Jede Karte stellt eine Begegnung bei unserer Flucht aus dem dunklen Verlies einer Burg dar und wird mit nostalgischen schwarz-weiß Zeichnungen und atmosphärischen Texten beschrieben. Dabei gilt es einige Entscheidungen zu treffen und einfach gehaltene Proben und Kämpfe zu bestehen. Sehr schönes und stimmungsvolles Spiel, das mit wenigen Regeln und ein paar Würfeln zu überzeugen weiß, auch weil es sich selber nicht allzu ernst nimmt.

Don´t Drop the Soap (Fat Fox Games) : Der Slogan „Es gibt hier keinen Gewinner, nur EINEN Verlierer“ passt ganz und gar, denn es geht ähnlich wie bei Exploding Kitten oder Bullet & Teeth darum, seine Mitspieler in eine Missliche Lage zu bringen, hier eben eine Seife zu spielen (die dann fallen gelassen wird). Dieses Spiel ist ein Fun Game, super auch in der Kneipe oder als Trinkspiel. Die Gefängnis Thematik kommt dabei super rüber, es spielt sich schnell runter, ist in 2 Minuten erklärt und birgt ordentlich Ärgerpotential bei witzigem Artwork.

Nachmittags war dann unser Job als Erklärbär angesagt, anstrengend aber immer wieder schön zu sehen, wenn das gerade erklärte Spiel nickend und lachend Anklang findet.

Morgen geht es weiter…

(Author)
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